End-to-End Plattform

Medigenes Konzept für Immuntherapien macht sich die enorme Leistungsfähigkeit natürlicher T-Zell-Rezeptoren zunutze. Durch die Kombination dieser TCRs mit verschiedenen Komponenten des Immunsystems wie einem CD3-Komplex (TCE, T cell Engager), natürlichen Killerzellen (NK) oder T-Zellen, werden hochspezifische, empfindliche und sichere Behandlungsmodalitäten entwickelt, die das körpereigene Abwehrsystem gegen Krebs entweder ergänzen und/oder aktivieren. Medigenes umfassende End-to-End (E2E)-Plattform basiert auf einer Reihe von firmeneigenen und hochmodernen Technologien, die die Entwicklung hochspezifischer TCR-gesteuerter Therapien vorantreiben, einschließlich der neuesten Fortschritte bei TCR-TCE-, TCR-NK-, und TCR-T-Arzneimittelprodukten. Die E2E-Plattform umfasst hochentwickelte TCR-Generierungs- und Optimierungstechniken, wie z.B. Allogeneic-HLA TCR Priming, und integriert fortschrittliche Produktverbesserungstechnologien wie die kostimulatorischen Switch-Proteine PD1-41BB und CD40L-CD28 sowie den iM-TCR. Darüber hinaus bietet die E2E-Plattform Lösungen für die Entwicklung optimaler zelltherapeutischer Arzneimittelprodukte mit verbesserter Sicherheit, Wirksamkeit und Beständigkeit.

Angepasste Massenspektrometrie
Präzisions-Paarung
CrossTAg
Vektor System
JOVI Tag
Anreicherung-Technologie
Automatisiertes Funktionelles HTS
IFN-γ Biosensor
UniTope & TraCR
6-tägiger Automatisierungsprozess für die Zellproduktion
Optimale Zellzusammensetzung des Arzneimittels
SIN-y- Retrovirales Gentransfer-System
Immunologische Bewertung von Wirkstoffen
IFN-γ Biosensor​​
UniTope & TraCR​
Immunmonitoring von Patienten
IFN-γ Biosensor​​
UniTope & TraCR

Expitope

Expitope is our improved Web-tool to assess immunotherapeutic antigens for their potential off-tumor recognition or cross-reactivity against naturally expressed proteins in human tissues. Unwanted T cell response like cross-reactivity, due to the selection of non-suitable epitopes may result in elevated off-target effects and even lethal toxicity.

Allo-HLA TCR Priming

Immune tolerance, which is also known as central and peripheral tolerance, is the active state of unresponsiveness of the immune system to specific substances or tissues to prevent autoimmune diseases. The process of negative and positive selection play a significant role in the development of central tolerance, where the immune system learns to discriminate between self and non-self. Positive selection is the elimination of T cells lacking proper binding of the T- cell receptor (TCR) to the human leukocyte antigen (HLA). Conversely, negative selection eliminates high-affinity TCRs from the T cell repertoire with a very strong binding to any self-antigens, including cancer-testis antigens (CTAs), to avoid auto-immunity.

PD1-41BB costimulatory Switch Protein

The PD1-41BB costimulatory switch protein impedes tumor immune escape (“Immune evasion”), a phenomenon allowing cancer cells to proliferate and metastasize without being recognized by the host immune system. Immune evasion is one of the major challenges in immunotherapy.

CD40L-CD28 switch protein

The CD40L-CD28 costimulatory switch protein enables to overcome the immunosuppressive tumor microenvironment (TME), that represents a major challenge in immunotherapy and defines the poor outcome of different immune-therapeutic approaches.

Inducible iM-TCR

Persistent signaling can drive TCR-T cells to mediate inflammatory responses against vital tissues, especially in crucial organs like the brain. Moreover, over-activation or sustained TCR signaling can dampen the therapeutic efficacy leading to T cell exhaustion or cell death. One way to overcome persistent signaling is an inducible system to switch the TCR on and off selectively. Different approaches exist to control engineered T cells. Medigene merges its TCR with the 4OH-Tamoxifen inducible system, one of the best-characterized “reversible switch” models with numerous beneficial features.

Expitope

Expitope  ist unser verbessertes Web-Tool zur Beurteilung immuntherapeutischer Antigene auf ihre auf ihre potenzielle Off-Tumor-Erkennung oder Kreuzreaktivität mit natürlich exprimierten Proteinen im menschlichen Gewebe. Unerwünschte T-Zell-Reaktionen wie Kreuzreaktivität, die auf die Auswahl ungeeigneter Epitope zurückzuführen sind, können zu erhöhten Off-Target-Effekten und sogar zu tödlicher Toxizität führen.

Allo-HLA TCR Priming

Die Immuntoleranz, die auch als zentrale und periphere Toleranz bezeichnet wird, ist der aktive Zustand der Unempfindlichkeit des Immunsystems gegenüber bestimmten Substanzen oder Geweben, um Autoimmunerkrankungen zu verhindern. Der Prozess der negativen und positiven Selektion spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der zentralen Toleranz, bei der das Immunsystem lernt, zwischen selbst und nicht-selbst zu unterscheiden.

PD1-41BB kostimulatorisches Switch-Protein

Das PD1-41BB kostimulatorische Switch-Protein verhindert Tumor immune escape (“Immune evasion”), ein Phänomen, das es Krebszellen ermöglicht, sich unkontrolliert zu vermehren und zu metastasieren, ohne vom Wirtsimmunsystem erkannt zu werden. Immune evasion ist eine der größten Herausforderungen in der Immuntherapie.

CD40L-CD28 Switch-Protein

Das CD40L-CD28 kostimulatorische Switch-Protein ermöglicht die Überwindung der immunsuppressiven Tumor-Mikroumgebung (TME), die eine große Herausforderung in der Immuntherapie darstellt und den geringen Erfolg verschiedener immuntherapeutischer Ansätze bestimmt.

Induzierbarer iM-TCR

Eine anhaltende Signalübertragung von TCR-T-Zellen kann zu Entzündungsreaktionen in lebenswichtigen Geweben führen, insbesondere in entscheidenden Organen wie dem Gehirn. Darüber hinaus kann eine Überaktivierung oder anhaltende TCR-Signalübertragung die therapeutische Wirksamkeit dämpfen und zur Erschöpfung der T-Zellen oder zum Zelltod führen. Eine Möglichkeit, die anhaltende Signalübermittlung zu überwinden, ist ein induzierbares System, mit dem der TCR selektiv ein- und ausgeschaltet werden kann.