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MediGene und DKFZ präsentieren Daten aus dem AAVLP-Impfstoffprogramm im Rahmen der Internationalen Papillomavirus-Konferenz

Martinsried/München, 20. September 2011. Das Biotechnologie-Unternehmen MediGene AG (Frankfurt, Prime Standard) gibt bekannt, dass heute auf der 27. Internationalen Papillomavirus-Konferenz in Berlin präklinische Daten der AAVLP-Impfstofftechnologie präsentiert werden, die in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) generiert wurden. Der Vortrag mit dem Titel "Development of AAVLP (HPV16/31L2) particles as broadly protective vaccine candidates"[1] (OP-32.01) findet am 20. September 2011 um 18:45 Uhr in der Poster Area South des International Congress Center Berlin statt.


Die präsentierten Daten zeigen, dass aus MediGenes AAVLP-Technologie hervorgehende Partikel, die Peptide von humanen Papillomaviren (HPV) der Serotypen 16 und 31 enthalten, in Impfstudien mit Mäusen neutralisierende Antikörper gegen eine große Bandbreite von HPV-Serotypen hervorrufen. Die In-vivo-Studien belegen das Potenzial dieser Technologie zur Entwicklung eines prophylaktischen Imfpstoffs gegen Infektionen mit krebserregenden HPV-Serotypen.


MediGene verfügt über ein umfassendes Patentportfolio für die AAVLP-Technologie und erforscht derzeit den Einsatz der AAVLP-Technologie zur Behandlung von Krebs- und viralen Infektionserkrankungen sowie die Verwendung von AAV-Bibliotheken zur gezielten Identifizierung geeigneter Impfstoffkandidaten. Der entscheidende Vorteil dieser Technologie könnte darin liegen, die Effektivität therapeutisch wirksamer Antikörper direkt in einen Impfstoff übertragen zu können.


AAVLP-basierte Impfstoffe zeigten in vorklinischen Studien ein sehr gutes Sicherheitsprofil. Sie könnten sowohl eine interessante Ergänzung zu klassischen Impfstoffen darstellen als auch die Einsatzmöglichkeiten von Impfstoffen zur Therapie von Krebs und anderen Erkrankungen deutlich erweitern.  


Diese Mitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen. Diese spiegeln die Meinung von MediGene zum Datum dieser Mitteilung wider. Die von MediGene tatsächlich erzielten Ergebnisse können von den Feststellungen in den zukunftsbezogenen Aussagen erheblich abweichen. MediGene ist nicht verpflichtet, in die Zukunft gerichtete Aussagen zu aktualisieren. MediGene® ist eine Marke der MediGene AG. Diese Marke kann für ausgewählte Länder Eigentum oder lizenziert sein.

 

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Die MediGene AG ist ein börsennotiertes (Frankfurt: MDG, Prime Standard) Biotechnologie-Unternehmen mit Hauptsitz in Martinsried bei München. MediGene verfügt als erstes deutsches Biotechnologie-Unternehmen über Einnahmen von Medikamenten auf dem Markt. Das Unternehmen hat verschiedene Medikamentenkandidaten in der klinischen Entwicklung und besitzt innovative Plattformtechnologien. MediGene konzentriert sich auf die klinische Erforschung und Entwicklung innovativer Medikamente gegen Krebs und Autoimmunerkrankungen.


Über AAVLP: Im Rahmen des AAVLP-Programms, welches sich im präklinischen Stadium befindet, untersucht MediGene die Verwendung Adeno-assoziierter Viren (AAV) als Impfstoffträger. Das Adeno-assoziierte Virus ist nicht-pathogen, d.h. es verursacht keine Krankheiten. Die Eiweißhülle dieses Virus, das Kapsid, eignet sich zur Herstellung sogenannter virusähnlicher Partikel (virus like particle, VLP), die als Grundgerüst für neuartige Impfstoffe verwendet werden können. Durch Einfügen kurzer Antigen-Peptide in die Virushülle von AAVs (B-Zellepitopen) kann im Körper eine hochspezifische Antikörperreaktion gegen ausgewählte Zielmoleküle ausgelöst werden. Diese Antikörper können entweder prophylaktisch wirken und somit den Körper vor Neuerkrankungen schützen oder bei bereits etablierter Erkrankung therapeutische Wirksamkeit entfalten.


Über HPV: Als Humane Papillomviren wird eine Gruppe weit verbreiteter Viren bezeichnet, die die Epithelzellen der Haut und verschiedener Schleimhäute infizieren, und dort tumorartiges Wachstum hervorrufen können. Die Übertragung erfolgt primär durch Sexualkontakt. Je nach HPV-Typ fallen die Krankheitsfolgen einer Infektion unterschiedlich stark aus. Einige besonders aggressive HPV-Typen können bösartige Veränderungen hervorrufen, wie z. B. Gebärmutterhalskrebs bei Frauen.



Kontakt MediGene AG
Julia Hofmann, Kerstin Langlotz
Investor & Public Relations
Tel.: +49 - 89 - 85 65 - 33 01
Fax: +49 - 89 - 85 65 - 29 20
Email: investor@medigene.com

[1] K. Nieto, S. Sedlmeier, P. Sehr, M. Ritter, M. Weghofer, M. Hörer, U. Michaelis, M. Müller, L. Gissmann, J. Kleinschmidt