· Deutlicher Anstieg der Gesamterlöse auf 18,6 Mio. Euro gegenüber 13,4 Mio. Euro (9M-2006)
· Ausweitung des Verlusts auf EBIT-Basis auf -23,2 Mio. Euro gegenüber -10,9 Mio. Euro (9M 2006)
· Barmittelbestand zum 30. September 2007: 54,6 Mio. € (31.12.2006: 52,5 Mio. Euro)
· Aktualisierung der Jahresprognose
Martinsried/München 9. November 2007.
Das Biotechnologie-Unternehmen MediGene AG (Frankfurt, Prime Standard:
MDG) hat in den ersten neun Monaten und im dritten Quartal 2007 eine
deutliche Umsatzverbesserung erzielt. Gleichzeitig ist der
Periodenverlust aufgrund erhöhter Ausgaben für Forschung und
Entwicklung stark angestiegen.
Die Gesamterlöse stiegen in den
ersten neun Monaten 2007 um 39 % auf 18,6 Mio. Euro gegenüber 13,4 Mio.
Euro im Vergleichszeitraum 2006. Besonders deutlich war der Anstieg im
dritten Quartal: die Gesamterlöse stiegen um 64 % auf 6,2 Mio. Euro (Q3
2006: 3,7 Mio. Euro). Die Erlöse stammen hauptsächlich aus den mit
Eligard® in Europa erzielten Produktumsätzen, während in den ersten
neun Monaten 2006 eine Einmalzahlung vom Partner Bradley
Pharmaceuticals in Höhe von 4,1 Mio Euro zum Ergebnis beigetragen
hatte.
Der Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im
Neunmonatsvergleich um 113 % auf -23,2 Mio. Euro (9M 2006: -10,9 Mio.
Euro). Im dritten Quartal 2007 stieg der Verlust auf EBIT-Basis um 30 %
auf -7,5 Mio. Euro (Q3 2006: -5,8 Mio. Euro). Die Erhöhung erklärt sich
hauptsächlich aus der Konsolidierung der MediGene Ltd. seit September
2006 sowie einer Ausweitung der klinischen und vorklinischen
Entwicklungsprogramme.
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Gekürzte Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
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in T€
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Q3 2007
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Q3 2006
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Verän-
derung
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9M-2007
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9M-2006
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Verän-
derung
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Gesamterlöse
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6.151
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3.743
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64 %
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18.605
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13.356
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39 %
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Beschaffungskosten
der Erlöse
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-4.541
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-2.843
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60 %
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-14.181
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-6.430
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121 %
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Bruttoergebnis
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1.610
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900
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79 %
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4.424
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6.926
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-36 %
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Allgemeine Verwaltungs- und Vertriebskosten
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-2.052
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-1.640
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25 %
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-6.836
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-4.588
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49 %
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Forschungs- und Entwicklungskosten
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-7.068
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-5.016
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41 %
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-20.788
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-13.250
|
57 %
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Betriebsergebnis (EBIT)
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-7.510
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-5.756
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30 %
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-23.200
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-10.912
|
113 %
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Ergebnis vor Steuern (EBT)
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-7.371
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-5.444
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35 %
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-22.280
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-9.983
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123 %
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Periodenverlust
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-7.249
|
-5.444
|
33 %
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-20.041
|
-9.983
|
101 %
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Der Barmittelbestand ist in den ersten
neun Monaten durch Finanzierungstätigkeit gegenüber dem Stichtag
31.12.2006 um 4 % auf 54,6 Mio. Euro gestiegen. Der Mittelabfluss aus
laufender Geschäftstätigkeit lag im gleichen Zeitraum bei -26,2 Mio.
Euro.
Wichtigste Ereignisse seit Jahresbeginn 2007:
- Europäisches Zulassungsverfahren für
Sechsmonatsdepotformulierung von Eligard® abgeschlossen,
Markteinführung in Deutschland erfolgt
- Einreichung des Antrags auf Marktzulassung der Polyphenon® E-Salbe
zur Behandlung von Genitalwarzen bei den Zulassungsbehörden in
Deutschland, Österreich und Spanien
- Entscheidung über europäische Marktzulassung von Oracea® auf 2008 verschoben
- Beginn einer weiteren Phase II-Studie für EndoTAG®-1 in der Indikation dreifach-rezeptornegativer Brustkrebs
- Start einer klinischen Phase IIa-Studie mit RhuDex® in rheumatoider Arthritis
Ausblick und Prognose 2007:
MediGenes
Management erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2007 Gesamterlöse
von insgesamt ca. 24 Mio. €. Im Gegensatz zu den Vorjahren werden die
Erlöse hauptsächlich aus Produktumsätzen bestehen, die aus der
Vermarktung von Eligard® stammen. Hinzu kommen Zahlungen im Rahmen von
Forschungskooperationen sowie öffentliche Fördermittel. In der
ursprünglich für das Jahr 2007 abgegebenen Prognose in Höhe von 35 Mio.
€ waren Einnahmen aus ersten Produktverkäufen für das Medikament
Oracea® enthalten, dessen Zulassung nunmehr im Jahr 2008 erwartet wird,
sowie zusätzliche Erlöse aus neuen Kooperationen, mit deren Abschluss
MediGene im Jahr 2007 nicht mehr rechnet.
Dennoch geht das
Management für das Gesamtjahr 2007 von einem geringeren Verlust als
geplant aus. Gegenüber dem ursprünglich prognostizierten Verlust auf
EBIT-Basis in Höhe von 35 Mio. € wird jetzt ein Verlust von ca. 32 Mio.
€ erwartet. Obwohl die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten
gegenüber dem Vorjahr deutlich ausgeweitet wurden, stiegen die
operativen Ausgaben nicht in dem zunächst erwarteten Umfang an.
Aufgrund
von niedriger als geplant ausfallenden operativen Kosten und
erfolgreich durchgeführten Kapitalerhöhungen soll der Barmittelbestand
zum Jahresende 2007 voraus-sichtlich bei ca. 45 Mio. € liegen
(ursprüngliche Prognose: 25 Mio. €).
MediGene rechnet mit
weiteren positiven Impulsen für den Eligard®-Umsatz durch die
Vermarktung der Sechsmonatsdepotformulierung in Deutschland. Außerdem
geht MediGene von einer Markteinführung der Polyphenon® E-Salbe in den
USA durch den Partner Bradley Pharmaceuticals bis zum Jahresende aus.
Mit einem Entscheid über den Zulassungsantrag für Oracea® rechnet
MediGene im ersten Halbjahr 2008.
Im Bereich Forschung und
Entwicklung rechnet MediGene mit dem Abschluss des klinischen
Studienteils der Phase IIa-Studie mit dem Medikamentenkandidaten
RhuDex® zur Behandlung rheumatoider Arthritis in diesem Jahr. Die
Studiendaten werden nunmehr in der ersten Jahreshälfte 2008 erwartet.
Die Ergebnisse der ersten Phase II-Studie mit EndoTAG®-1 sollen im
ersten Halbjahr 2008 veröffentlicht werden.
Der vollständige Neunmonatsbericht 2007 der MediGene AG ist im Internet abrufbar unter http://www.medigene.de/deutsch/quartalsberichte.php .
Diese Mitteilung enthält bestimmte
in die Zukunft gerichtete Aussagen. Diese Aussagen spiegeln die Meinung
von MediGene zum Datum dieser Mitteilung wider. Die von MediGene
tatsächlich erzielten Ergebnisse können von den Feststellungen in den
zukunftsbezogenen Aussagen erheblich abweichen. MediGene ist nicht
verpflichtet, in die Zukunft gerichtete Aussagen zu aktualisieren.
MediGene® ist ein Markenzeichen der MediGene AG, RhuDex® ist ein
Markenzeichen der MediGene Ltd.
- Ende -
Die MediGene AG ist ein
börsennotiertes (Frankfurt, Prime Standard: MDG)
Biotechnologieunternehmen mit Standorten in Martinsried/München,
Oxford, UK und San Diego, USA. MediGene verfügt als erstes deutsches
Biotechnologieunternehmen über ein Medikament auf dem Markt. Ein
zweites Medikament wurde zur Vermarktung in den USA zugelassen, ein
weiterer Medikamentenkandidat durchläuft Zulassungsverfahren in Europa.
Darüber hinaus hat MediGene mehrere Medikamentenkandidaten zur
Behandlung von Krebs- und Autoimmunerkrankungen in der klinischen
Entwicklung und verfügt über innovative Plattformtechnologien zur
Wirkstoffentwicklung.
Kontakt MediGene AG
Email: investor@medigene.com,
Fax:++49 - 89 – 85 65- 2920,
Julia Hofmann/Dr. Georg Dönges, Public Relations, Tel.: ++49 - 89 - 85 65 - 3317
Dr. Michael Nettersheim, Investor Relations, Tel.: ++49 - 89 - 85 65 - 2946