Martinsried/ München, 19. August 2008.
Die MediGene AG (Frankfurt, Prime Standard: MDG) teilt mit, dass vom
Europäischen Patentamt ein Patent zur Verwendung von
Anti-L1-Antikörpern in der Krebstherapie erteilt wurde. Das Patent EP 1
172 654 schützt die pharmazeutische Verwendung von Anti-L1-Antikörpern
zur Behandlung von Eierstock- und Gebärmutterschleimhautkrebs. Ein
L1-Antikörper befindet sich derzeit im vorklinischen
Entwicklungsstadium und wird gemeinsam von MediGene und dem Deutschen
Krebsforschungszentrum (DKFZ) entwickelt. Durch die Ausübung einer
Option hatte MediGene vor Kurzem die weltweite Lizenz auf die Anwendung
und Vermarktung von Anti-L1-Antikörpern in der Tumortherapie vom DKFZ,
dem Anmelder des Patents, erworben. Das Deutsche Krebsforschungszentrum
und MediGene haben weltweit weitere Patentanmeldungen zum Schutz von
Anti-L1-Antikörpern in der Tumortherapie eingereicht.
Dr. Peter Heinrich,
Vorstandsvorsitzender der MediGene AG kommentiert: "Der europäische
Patentschutz für den Anti-L1-Antikörper ist eine wesentliche
Voraussetzung, um das Potential dieses für eine Reihe von
Krebsindikationen einsetzbaren, Antikörpers auszuschöpfen. Im Rahmen
unserer Kooperationen mit dem DKFZ sowie dem Pharmahersteller Celltrion
treiben wir die Entwicklung dieses Antikörpers gegen verschiedene
Krebsarten, wie zum Beispiel Eierstockkrebs, zügig voran."
MediGene und das DKFZ hatten im Juni
2006 eine zunächst auf zwei Jahre angelegte Kooperation zur
therapeutischen Entwicklung monoklonaler Antikörper gegen den
Tumormarker L1 begonnen, die nun fortgesetzt wird. Bei der Entwicklung
und Kommerzialisierung des Antikörpers wird MediGene zudem mit dem
südkoreanischen Pharmahersteller Celltrion, Inc. zusammenarbeiten.
Über L1: L1 ist ein
Protein, das spezifisch auf Oberflächen von Zellen maligner Ovarial-
und Endometrialtumoren (Eierstock- und Gebärmutterschleimhautkrebs)
sowie auf einer Reihe von chemotherapieresistenten Tumoren
verschiedenen Ursprungs gefunden wird. Im entsprechenden gesunden
Gewebe kommt L1 dagegen nicht vor. Daher ist das Protein als neuer
Tumormarker für Diagnose und Therapie besonders geeignet.
Diese Mitteilung
enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen. Diese spiegeln
die Meinung von MediGene zum Datum dieser Mitteilung wider. Die von
MediGene tatsächlich erzielten Ergebnisse können von den Feststellungen
in den zukunftsbezogenen Aussagen erheblich abweichen. MediGene ist
nicht verpflichtet, in die Zukunft gerichtete Aussagen zu
aktualisieren. MediGene® ist eine Marke der MediGene AG, diese Marke
ist für ausgewählte Länder geschützt.
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Die MediGene AG ist ein
börsennotiertes (Frankfurt, Prime Standard: MDG)
Biotechnologie-Unternehmen mit Standorten in Martinsried/München,
Oxford, UK und San Diego, USA. MediGene verfügt als erstes deutsches
Biotechnologie-Unternehmen über Medikamente auf dem Markt, die von
Partnerunternehmen vertrieben werden. Ein weiteres Medikament erhielt
die behördliche Empfehlung zur Marktzulassung. Das Unternehmen hat
mehrere Medikamentenkandidaten in der klinischen Entwicklung, darunter
zwei Produkte mit einem Umsatzpotential von jeweils einer Milliarde
Euro pro Jahr. Darüber hinaus verfügt MediGene über Projekte in der
Forschung und vorklinischen Entwicklung und besitzt innovative
Plattformtechnologien zur Wirkstoffentwicklung. MediGene konzentriert
sich auf die Erforschung und Entwicklung innovativer Medikamente zur
Behandlung von Krebs und Autoimmunerkrankungen.
Kontakt MediGene AG
Email: investor@medigene.com
Fax:++49 - 89 - 85 65 - 2920
Julia Hofmann / Dr. Nadja Wolf, Public Relations, Tel.: ++49 - 89 - 85 65 - 3324
Dr. Georg Dönges, Investor Relations, Tel.: ++49 - 89 - 85 65 - 2946